24h Nürburgring Qualifiers 2026: Warum AMG trotz Max Verstappen nicht gewinnen konnte!

Audi siegt - AMG zeigt Sieg-Potenzial

24h Nürburgring Qualifiers 2026: Warum AMG trotz Max Verstappen nicht gewinnen konnte!: Audi siegt - AMG zeigt Sieg-Potenzial
Erstellt am 20. April 2026

Die 24h Nürburgring Qualifiers 2026 waren weit mehr als nur eine Generalprobe für das große Rennen im Juni. Das Wochenende auf der Nordschleife lieferte Tempo, Drama, eine tragische Zäsur – und eine Erkenntnis, die vor allem Mercedes-AMG aufhorchen lassen dürfte. Denn: Der schnellste GT3 im Feld war ein AMG. Gewonnen hat trotzdem ein Audi.

Verstappen-AMG: Schnellster Mann – bis der Splitter bricht

Der Mercedes-AMG GT3 rund um Max Verstappen war über das gesamte Wochenende hinweg das Maß der Dinge. Schon im Top-Qualifying am Sonntag zeigte sich das Potenzial: Startplatz fünf – trotz Verkehr und nicht optimaler Bedingungen. Da war mehr drin. Max Verstappen war der umlagerte Star, der vierfache Weltmeister in der Formel 1. Aber keine Spur von Starallüren. Der Niederländer übernahm im zweiten Rennen am Sonntag früh die Führung und es sollte sich ein hochspannender Zweikampf mit einem privat eingesetzten Audi R8 LMS entwickeln. Christopher Haase quetschte den Audi bis an dessen Grenzen aus und bot dem Formel 1-As auf bemerkenswerte Weise die Stirn. Nürburgring-Stimme und hundertprozentiger Eifellaner der Rennmoderator Olli Martini vermutete angesichts der bemerkenswerten motorsportlichen Auseinandersetzung, die immer fair blieb: "Jetzt weiß auch ein Max Verstappen; wer Christopher Haase ist!", und wird damit vermutlich Recht haben. Lucas Auer, der in seinem Stint den Kampf um die Spitze wieder aufnehmen wollte, kam aber bereits nach kurzer Zeit wieder an die Boxen. 

Ein Schaden am Frontsplitter zwang das Team zu einem ungeplanten Boxenstopp, der Wagen musste sogar in die Garage. Das Rennen war damit gelaufen. Aus Kampf um Platz 1 wurde eine Position außerhalb der Top20.
Der Mercedes-AMG GT3 ist schnell genug, um zu gewinnen – aber nicht unverwundbar.

Audi R8 LMS gewinnt: Lehrstunde für die Werksteams

Dass am Ende der Audi R8 LMS GT3 von Scherer Sport PHX ganz oben steht, ist die eigentliche Geschichte dieser Qualifiers.

Mehr als bemerkenswert, weil es ein Auto ist, das vom Werk nicht mehr weiterentwickelt wird, da hinter dem R8 kein Werkseinsatz mehr steht. Und dann gibt es noch eine wirtschaftliche Komponente, denn Insider schätzen, dass  Scherer durch die Wahl des Audis wirtschaftlich deutlich schlanker aufgestellt ist. Und dann schlägt man damit die hochgerüstete GT3-Elite.

Wie ist das möglich? 

Der Audi ist ein perfekt verstandenes Auto. Das Team liefert fehlerfrei ab.
Und die Balance of Performance hält das Feld so eng, dass Perfektion den Unterschied macht. Oder anders gesagt: Nicht das modernste Auto gewinnt – sondern das beste Gesamtpaket.

Ergebnis 24h Nürburgring Qualifiers: Top 10 mit Fahrern

Ein Blick auf die Top 10 zeigt, wie breit aufgestellt die GT3-Spitze aktuell ist:

1. Audi R8 LMS GT3 (Scherer Sport PHX) – Christopher Haase / Christopher Mies / Frederic Vervisch
2.Lamborghini Huracán GT3 – Mirko Bortolotti / Andrea Caldarelli / Marco Mapelli                
3.  Porsche 911 GT3 R – Laurens Vanthoor / Thomas Preining
4. Mercedes-AMG GT3 #80 – Maro Engel / Luca Stolz / Fabian Schiller
5. BMW M4 GT3 – Max Hesse / Jordan Pepper/Kelvin van der Linde 
6. BMW M4 GT3 – Charles Weerts / Ugo de Wilde
7. BMW M3 Touring – Jens Klingmann / Neil Verhagen
8. Mercedes-AMG GT3 – Kenneth Heyer / Jay Mo Härtling/Fittje Jannes
9. Ford Mustang GT3 - Mies Christopher / Vervisch Frédérik / Caresani Colin,
10. Mercedes-AMG GT3 – Adam Christodoulou / Lulham Chris / Grenier Mikaël

Gerade der vierte Platz des bestplatzierten AMG unterstreicht: Die Marke aus Affalterbach ist absolut auf Schlagdistanz – auch wenn es diesmal nicht fürs Podium gereicht hat.

 

Schnitzelalm Racing: Erste Startreihe mit Ansage

Eine der positiven Überraschungen der Qualifiers war Schnitzelalm Racing. Startplatz zwei im Qualifying – das war kein Zufall.

Das Team hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach vorne gearbeitet und zeigt inzwischen, dass es auf der Nordschleife nicht nur mithalten, sondern Akzente setzen kann. Klar ist aber auch: Die Leistungsdichte ist extrem. Wer im richtigen Moment eine saubere Runde trifft, steht ganz vorne.

BMW Touring als Fan-Gag – und was AMG daraus lernen kann

Für Gesprächsstoff abseits der GT3-Spitze sorgte auch ein ungewöhnlicher Auftritt: Ein BMW Touring, ursprünglich als Aprilscherz gedacht, wurde tatsächlich an den Nürburgring gebracht – und entwickelte sich schnell zum Sympathieträger bei den Fans. Gerade beim 24h-Rennen am Nürburgring mit hunderttausenden Zuschauern entlang der Strecke ist das eine enorme Chance. Emotion, Identifikation und Markenerlebnis entstehen nicht nur über Siege.

Warum also nicht auch bei Mercedes-AMG mit einfachen, aber wirkungsvollen Ideen arbeiten?
Ein GT3 mit „Men in Benz“ oder „LeBENZgefühl“ – das wäre mehr als nur ein Gag. Es wäre ein Statement Richtung Fans.

Tragödie überschattet das Nürburgring-Wochenende

Am Sonntag nahmen Fahrer, Teams und Offizielle in einer Schweigeminute Abschied vom am Vortag tödlich verunglückten Juha Miettinen 

Beim ersten Qualifikationsrennen am Samstag kam der finnische Rennfahrer Juha Miettinen bei einem schweren Unfall, in den sieben Fahrzeuge verwickelt waren, ums Leben. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen. Die Ereignisse führen auf tragische Weise vor Augen, wie schmal der Grat im Motorsport ist – besonders auf der Nordschleife.

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