ADAC testet Assistenzsysteme bei Regen und Nebel

Testsieger: Mercedes-CLA behält souverän den Durchblick

ADAC testet Assistenzsysteme bei Regen und Nebel: Testsieger: Mercedes-CLA behält souverän den Durchblick
Erstellt am 15. April 2026

Moderne Autos sind voller Sensoren und Kameras, die unter anderem Notbremsassistenten antreiben. Doch wie zuverlässig funktionieren diese Systeme bei wechselnden Wetterbedingungen? Der ADAC hat genau das in einem aktuellen Systemvergleich getestet – und der Mercedes CLA ging im Vergleich mit Tesla Model Y, NIO EL6, BYD Seal, Mercedes CLA, Subaru Impreza und VW T-ROC als klarer Testsieger hervor.

Für die Untersuchung wurden die Fahrzeuge in der hochmodernen AVL-Wetterhalle in Roding extremen Bedingungen ausgesetzt: von Starkregen über dichten Nebel bis hin zu blendender Tiefstsonne. Die Autos mussten dabei Hindernisse erkennen und bei Bedarf eigenständig bremsen – sowohl stehende als auch sich bewegende.

Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Herstellern: Der Mercedes CLA meisterte die Tests am zuverlässigsten. Selbst im dichten Nebel, der für viele andere Systeme zum Problem wurde, erkannte er Hindernisse rechtzeitig und bremste sicher ab. Ein kleiner Punktabzug gab es lediglich, weil eine Notbremsung bei einem kreuzenden Fußgänger einmal ohne erkennbaren Grund abbrach.

Nicht immer gilt „mehr Sensoren = besser“. Der Nio EL6 ist mit Radar, Lidar und Kamera ausgestattet, konnte bei Sichtweiten unter 20 Metern jedoch kaum noch reagieren. Überraschend gut schlug sich Teslas System, das ausschließlich auf Kameras setzt: Regen oder leichter Nebel waren kein Problem, anspruchsvollere Szenarien führten aber nur zu Warnungen, nicht zu automatischen Bremsungen. Deutlich schlechter schnitt der BYD Seal ab: Bei Starkregen und dichtem Nebel versagten seine Systeme fast komplett, ohne den Fahrer auf die Einschränkungen hinzuweisen.

Das Fazit des ADAC: Gut abgestimmte Assistenzsysteme können selbst unter schwierigen Bedingungen unterstützen – dennoch sollten Fahrer sich nie blind darauf verlassen. Hersteller müssen sicherstellen, dass Fahrer rechtzeitig informiert werden, sobald ein System eingeschränkt oder deaktiviert ist.

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