TARGOBANK Autostudie 2026

Was deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer bewegt

TARGOBANK Autostudie 2026: Was deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer bewegt
Erstellt am 27. März 2026

Elektroautos gewinnen in Deutschland an Akzeptanz, doch beim Autokauf liegen klassische Verbrenner weiterhin vorne. Das zeigt die aktuelle Autostudie der TARGOBANK, die seit 2016 jährlich vom Umfrageinstitut Forsa durchgeführt wird.

Steigende Spritpreise, politische Diskussionen und neue Technologien verändern die Stimmung am Automarkt – aber langsamer als oft erwartet. Noch immer würden die meisten Befragten beim Autokauf einen Benziner bevorzugen. Elektroautos liegen jedoch erstmals auf Platz zwei der Beliebtheitsskala, noch vor Diesel und Hybridfahrzeugen. Gleichzeitig steigt die Bereitschaft, beim nächsten Autokauf auf einen alternativen Antrieb umzusteigen.

Für die Wahl der Antriebsart bleiben vor allem wirtschaftliche Faktoren entscheidend. Ausschlaggebend sind weiterhin Anschaffungskosten und Reichweite, aber auch Kraftstoffpreise gewinnen wieder an Bedeutung. Beim Kauf selbst setzt gut die Hälfte der Befragten auf Barzahlung, etwas mehr als ein Drittel auf Finanzierung oder Leasing.

Hohe Preise bleiben größtes Hindernis

Trotz wachsender Akzeptanz gibt es weiterhin Vorbehalte gegenüber Elektroautos. Als größte Hürden gelten der hohe Anschaffungspreis, begrenzte Reichweite sowie das aus Sicht vieler noch unzureichende Ladenetz und lange Ladezeiten. Entsprechend wünscht sich eine große Mehrheit staatliche Investitionen in Ladeinfrastruktur und Batterietechnologie. Auch Investitionen in alternative Kraftstoffe wie eFuels stoßen auf breite Zustimmung.

Kaufprämie wirkt – aber mit Nebenwirkungen

Die staatliche E-Auto-Förderung wird grundsätzlich als Kaufanreiz gesehen, gleichzeitig erwartet jedoch eine Mehrheit, dass solche Prämien eher zu steigenden Fahrzeugpreisen führen als zu einer echten finanziellen Entlastung für Käufer. Bei der Frage der Finanzierung von Fördermaßnahmen spricht sich ein Teil der Befragten dafür aus, staatliche Unterstützung stärker auf einkommensschwächere Haushalte zu konzentrieren.

Skepsis gegenüber deutscher Autoindustrie

Mit Blick auf die Zukunft der deutschen Autoindustrie überwiegt die Skepsis. Viele Befragte sehen vor allem die starke internationale Konkurrenz, politische Rahmenbedingungen und die wirtschaftliche Lage als Herausforderungen. Chancen werden dagegen in der zunehmenden Digitalisierung des Autos gesehen, etwa bei Assistenzsystemen und Sicherheitsfunktionen. Kritisch bewertet wird hingegen, wenn Fahrzeugfunktionen nur gegen Aufpreis oder im Abo freigeschaltet werden.

Nachhaltige Mobilität als Job-Benefit

Auch in der Arbeitswelt gewinnt Mobilität an Bedeutung. Besonders gefragt sind Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz, Jobrad-Angebote oder Zuschüsse zum Deutschlandticket. Viele Beschäftigte wünschen sich zudem Unterstützung beim Umstieg auf Elektromobilität oder Angebote wie Corporate Carsharing.

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